Eingrenzung von Bereichen mit Minderdicken an einer Betonsohle

Aufgabenstellung:

Für die Verankerung von Transportschienen waren an einer Neubausohle mit Abdichtungslage die tatsächliche Sohlenstärke zu ermitteln und maximale Bohrtiefen festzulegen, um eine Beschädigung der Abdichtung bei Befestigung der Schienen zu vermeiden.

Problematik:

Bei der Herstellung der Sohle wurde festgestellt, dass zu wenig Beton eingebaut wurde und mutmaßlich an mehreren Stellen Unterschreitungen der Sollstärke auftraten. Wegen der in keinem Falle zu beschädigenden Abdichtung war es erforderlich, eine vollständige zerstörungsfreie Untersuchung der Betonstärke vorzunehmen, ohne die Möglichkeit der Kalibrierung der Messdaten (d.h. der Schallgeschwindigkeit im Beton) an Bereichen bekannter Dicke.

Lösung:

Der Einsatz von Ultraschallecho-Verfahren, insbesondere mit dem Gerät A1040 MIRA, ermöglichte in Kombination mit einer Abschätzung der Ultraschallgeschwindigkeit über die Signallaufzeit an der Bauteiloberfläche sowie anhand von auf der sicheren Seite liegenden Erfahrungswerten die ausreichend sichere Bestimmung der Sohlstärke, ohne eine einzige Kalibrierungsbohrung vornehmen zu müssen. An Bereichen an denen eine erhebliche Unterschreitung der Sollstärke detektiert werden konnte wurden der Einsatz kürzerer Dübel und eine Ausführung mit erhöhter Sorgfalt empfohlen.

Resultat:

Mehrere hundert laufende Meter Transportschiene konnten ohne Beschädigung der Abdichtung befestigt werden.